Ein Stadtspaziergang wird spannender, wenn ihr unterwegs etwas sucht: Mit FlashInvaders könnt ihr die Mosaike des Street-Art-Künstlers Invader entdecken, fotografieren und Punkte sammeln. Für Teenager ist das eine Möglichkeit, einen Städtetrip mit einem kleinen Wettbewerb zu verbinden.
Offizielle FlashInvaders-App und Infos ansehen
Was sind die Mosaike von Invader?
Invader bringt seit 1998 Mosaike aus Keramikfliesen im öffentlichen Raum an. Viele Motive erinnern an die Pixelgrafik früher Videospiele. Die Arbeiten gehören zu seinem internationalen Kunstprojekt; nicht jedes ähnlich aussehende Mosaik stammt von ihm.

Statt nur auf Augenhöhe nach Geschäften und Cafés zu schauen, entdeckt ihr beim Suchen auch Fassaden und Straßenecken. Die Kunstwerke lassen sich unterwegs ansehen, ohne dass ihr dafür einen Museumsbesuch planen müsst.
So funktioniert FlashInvaders
- Öffnet die offizielle FlashInvaders-App auf eurem Smartphone. Sie ist für iOS und Android erhältlich.
- Sucht ein echtes Mosaik von Invader im Straßenraum.
- Richtet die Kamera darauf, nutzt bei Bedarf den Zoom und „flasht“ euren Fund.
- Wird das Foto erkannt, kommt das Mosaik in eure Galerie und ihr bekommt Punkte.
Mit einer Freundesliste könnt ihr eure Punktestände vergleichen. Die Galerie hält außerdem fest, welche Mosaike ihr bereits gefunden habt. Das funktioniert auch über mehrere Reisen hinweg.

Eine kleine Suchrunde statt eines vollen Tagesplans
Für einen ersten Versuch reicht ein Stadtviertel und eine überschaubare Runde. Verbindet die Suche mit einem Café, einem Markt oder einem ohnehin geplanten Weg. So bleibt der Spaziergang für alle angenehm, auch wenn die Begeisterung fürs Punktesammeln unterschiedlich groß ist.
Ein gemeinsames Familienziel kann entspannter sein als ein Wettkampf: zum Beispiel drei Funde vor der nächsten Eispause. Wer möchte, kann anschließend die Motive vergleichen und einen Lieblingsfund auswählen.
Warum wird ein Foto manchmal nicht erkannt?
Lichtreflexe, Schatten, Pflanzen oder ein beschädigtes Mosaik können die Erkennung erschweren. Auch die Fotoqualität und die GPS-Position spielen eine Rolle. Manchmal stammt das Motiv außerdem von einem anderen Künstler.
Fotografiert die tatsächliche Arbeit vor Ort. Ein Bild von einem Bildschirm zählt nicht als Fund. Bleibt dafür auf öffentlich zugänglichen Wegen und nutzt den Zoom, wenn ein Mosaik höher an einer Fassade sitzt.

In welchen Städten könnt ihr suchen?
Auf der offiziellen Website findet ihr die Liste der vom Künstler besuchten Städte. Paris ist eng mit dem Projekt verbunden; weitere Orte entdeckt ihr über „World Invasion“. Die Zahl der Mosaike verändert sich, und einzelne Arbeiten können inzwischen fehlen oder beschädigt sein.
Die Suche passt als zusätzliche Aktivität zu einer Städtereise mit Teenagern. Für die Reiseplanung bleibt deshalb die Stadt selbst der Ausgangspunkt; die Mosaike liefern unterwegs ein gemeinsames Spiel.




